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So berechnen Sie den Einfluss von Google-Verkäuferbewertungen auf Ihre Klickrate

Donnerstag, 2. Juni 2022
So berechnen Sie den Einfluss von Google-Verkäuferbewertungen auf Ihre Klickrate

Wenn Sie jemals etwas in die Google-Suchleiste eingegeben haben, haben Sie Verkäuferbewertungen von Google bereits in Aktion erlebt. Doch wie lässt sich der Wert von Google-Verkäuferbewertungen ganz konkret messen?

Die Erweiterung mit Google-Verkäuferbewertungen kann die Klickrate Ihrer Textanzeigen um bis zu 10 % steigern – ein enormes Plus für jedes Unternehmen, das sich mit seinen Google-Anzeigen gegen seine Mitbewerber durchsetzen möchte.

Für eine optimierte Google-Anzeigenkampagne mit einem angemessenen Budget kann eine Erhöhung der Klickrate um nur 1 % bereits ansehnliche Zusatzeinnahmen generieren und zu signifikanten Einsparungen führen, wenn die Rechnung von Google eintrifft.

In diesem Artikel erklärt Søren Sieg Jensen, Teilhaber & technischer Leiter des dänischen Onlinehändlers für Fahrräder und Fahrradzubehör Cykelpartner, wie sich der Einfluss von Google-Verkäuferbewertungen auf die Klickraten von Google-Anzeigen berechnen lässt. Wenn Sie noch mehr darüber erfahren möchten, wie es Cykelpartner mithilfe von Trustpilot gelungen ist, die CPA-Kosten seiner Google-Anzeigen zu senken, können Sie hier die Erfolgsgeschichte dieses Radexperten lesen.

Was sind Verkäuferbewertungen von Google?

Google-Verkäuferbewertungen sind automatische Anzeigenerweiterungen von Google, mit denen Sie interessierten Verbrauchern zeigen können, dass andere Menschen Ihrem Unternehmen vertrauen und positive Erfahrungen mit Ihnen gemacht haben. Sie sind ein absolutes Muss für alle Unternehmen, die in der Onlinesuche hervorstechen möchten, und verbessern nachweislich die Performance Ihrer Anzeigen.

Beispiel einer Google-Verkäuferbewertung

Google-Verkäuferbewertungen werden als Sternebewertung innerhalb Ihrer Textanzeigen, in Anzeigenkampagnen im Suchnetzwerk von Google und in Shopping-Anzeigen bei Google Shopping angezeigt.

Hier erfahren Sie mehr über Google-Verkäuferbewertungen.

Wie effektiv können Google-Verkäuferbewertungen für Ihr Unternehmen sein?

Eine Erhöhung der Klickrate um 10 % ist eine enorme Steigerung. Stellt sich die Frage: Kann auch Ihr Unternehmen seine Klickrate um 10 % steigern? Und wie können Sie diesen Sprung messen? Welche Ergebnisse können Sie erwarten?

Gemeinsam mit Søren Sieg Jensen von Cykelpartner.dk haben wir den Einfluss von Google-Verkäuferbewertungen auf Google-Anzeigen berechnet.

In diesem praktischen Guide zeigen wir Ihnen, wie auch Sie den Einfluss von Google-Verkäuferbewertungen auf die Leistung Ihrer Google-Anzeigenkampagnen berechnen können.

1. Stellen Sie sicher, dass Sie Google-Verkäuferbewertungen erhalten

Wenn Sie Google-Verkäuferbewertungen erhalten, erscheinen diese als Bewertungssterne, wenn Sie im nachfolgenden Pfad Ihre Domainadresse einfügen (ohne www.):

https://www.google.com/shopping/seller?q=IHREDOMAIN.COM

Bitte beachten Sie: Diese Seite enthält erst dann Daten, wenn Sie sich für Verkäuferbewertungen qualifiziert haben.

Wenn Sie sich nicht wissen, wie Sie sich für Verkäuferbewertungen qualifizieren können, finden Sie diesen Artikel möglicherweise hilfreich.

2. Wählen Sie bei Google Ads eine Kampagne aus

Wählen Sie bei Google Ads eine Kampagne aus

3. Klicken Sie auf den Tab „Anzeigen und Erweiterungen“

Klicken Sie auf den Tab „Anzeigen und Erweiterungen“

4. Klicken Sie auf „Automatische Erweiterungen“ und finden Sie „Verkäuferbewertungen“

Klicken Sie auf „Automatische Erweiterungen“ und finden Sie „Verkäuferbewertungen“

Nicht alle Kampagnen verfügen über Verkäuferbewertungen. Wenn Ihnen bei einer Kampagne keine Daten dazu angezeigt werden, versuchen Sie es bitte mit einer anderen.

5. Datenbereinigung: Separieren Sie die Daten Ihrer Anzeigen mit und ohne Verkäuferbewertungen voneinander

Die gesamten Kampagnendaten enthalten eine Mischung aus Daten von Anzeigen mit und ohne Verkäuferbewertungen. Aus diesem Grund sollten Sie eine Tabelle verwenden, um etwaige Unterschiede zwischen den beiden Anzeigentypen zu berechnen.

Wir haben eine kostenlose Vorlage für Sie vorbereitet, mit der Sie die Performance Ihrer Google-Verkäuferbewertungen berechnen können:

Übertragen Sie die Gesamtdaten all Ihrer Anzeigengruppen in die Tabellenzeile „Total - all ad groups“.

Übertragen Sie die Gesamtdaten all Ihrer Anzeigengruppen in die Tabellenzeile „Total - all ad groups“

Übertragen Sie die Daten zu Ihren Verkäuferbewertungen in die Tabellenzeile „Seller Ratings“.

Übertragen Sie die Daten zu Ihren Verkäuferbewertungen in die Tabellenzeile „Seller Ratings“

Sobald Sie diese Daten übertragen haben, berechnet Ihre Tabelle automatisch die Performance Ihrer Anzeigen ohne Google-Verkäuferbewertungen, den Unterschied zwischen Ihren Anzeigen mit und ohne Verkäuferbewertungen und schließlich den Einfluss, den Google-Verkäuferbewertungen auf Ihre Anzeigen nehmen.

Bitte beachten Sie: Unsere Tabelle und Google Ads verwenden zur Berechnung u. U. nicht exakt gleich viele Dezimalstellen, sodass die jeweils berechneten Daten zu Klickrate, Kosten pro Klick, Conversion-Rate und Kosten pro Akquise etwas voneinander abweichen können. Es können also geringfügige Abweichungen vorkommen, wenn Sie die Ergebnisse Ihrer Tabelle mit den Ergebnissen von Google Ads vergleichen.

6. Erste Ergebnisse

Erste Ergebnisse

Bei dieser Kampagne von Cykelpartner.dk sank die Klickrate um 4,45 %, während die Kosten pro Klick um 7,04 % stiegen.

Was aber viel wichtiger ist: Die Conversion-Rate von Cykelpartner stieg um gewaltige 34,66 %, was zu einer erheblichen Senkung der CPA-Kosten um insgesamt 20,51 % bei den Anzeigen mit Google-Verkäuferbewertungen führte.

Letztendlich konnte Cykelpartner dank seiner Google-Verkäuferbewertungen eine durchschnittliche Senkung seiner CPA-Kosten um 11,42 % verbuchen, wodurch das Unternehmen pro Jahr mehr als 40.000 € einsparte. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Ergebnisse bei jedem Unternehmen unterschiedlich ausfallen können.

7. Messen Sie die Performance Ihrer Google-Anzeigen

Wir empfehlen Ihnen dringend, Daten aus fünf verschiedenen Kampagnen einzugeben, um einen verwertbaren Durchschnitt für die Berechnung der Performance Ihrer Google-Anzeigen, basierend auf Ihren jährlichen Ausgaben für diesen Kanal, zu erhalten.

Wenn Sie Ihre jährlichen Ausgaben für Google-Anzeigen unten in der Tabelle eingeben, sollte unsere Tabelle dies automatisch berechnen.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie eine positive Zahl sehen, bedeutet das, dass Sie mit Ihren Google-Verkäuferbewertungen Geld sparen. Wenn Sie eine negative Zahl sehen, bedeutet dies, dass die Erweiterung Sie Geld kostet.

Der Grund für unterschiedliche Kampagnenergebnisse

Cykelpartner spart mit Verkäuferbewertungen von Google jährlich 40.000 €. Aber was ist, wenn Ihre Ergebnisse anders oder, schlimmer noch, negativ ausfallen?

Hier sind ein paar Tipps, um sicherzustellen, dass Sie alle Kriterien richtig miteinbezogen haben:

  • Haben Sie sich eine repräsentative Anzahl von Kampagnen Ihres Accounts angesehen? Manchmal reichen fünf Kampagnen nicht aus, weil ihre Ergebnisse sehr unterschiedlich ausfallen können und sich manche Kampagnen negativ auswirken. Insgesamt sollte Ihr Ergebnis positiv sein.
  • Analysieren Sie Ihre Branchenkonkurrenz. Haben Ihre Mitbewerber bessere Verkäuferbewertungen und/oder mehr Bewertungen als Sie?
  • Ist Ihre durchschnittliche Anzeigenposition bei Anzeigen mit Google-Verkäuferbewertungen gesunken? Das kann sich natürlich auch auf die Anzeigenleistung auswirken.

Holen Sie das Maximum aus Ihren Google-Verkäuferbewertungen heraus

Verbraucher haben heute so viele Wahlmöglichkeiten wie noch nie, was Unternehmen schnelle Entscheidungen und die Anpassung an ein neues Verbraucherverhalten abfordert. Wenn Ihre Konkurrenz bessere Google-Verkäuferbewertungen oder mehr Bewertungen hat als Sie, dann kaufen die Verbraucher statt bei Ihnen womöglich lieber bei Ihren Mitbewerbern. Sollte dies auf Sie zutreffen, dann können Sie gezielt etwas tun, um sich in Ihrer Branche durchzusetzen und mehr Bewertungen sowie einen besseren Bewertungsdurchschnitt zu erhalten: Optimieren Sie die Art und Weise, wie Sie Bewertungen sammeln, und verbessern Sie Ihren Service.

Die meisten Unternehmen haben jede Menge zufriedene Kunden, versäumen es jedoch, sie proaktiv um die Abgabe von Bewertungen zu bitten. Das Sammeln von Kundenfeedback über ein seriöses Bewertungsportal kann einen enormen Unterschied machen.

Das proaktive Sammeln von Feedback führt zu einer höheren Zahl von Bewertungen und zeichnet ein repräsentativeres Bild Ihres Unternehmens. Denken Sie daran, dass unzufriedene Kunden immer einen Weg finden werden, um sich Gehör zu verschaffen. Aus diesem Grund sollten Sie unbedingt sicherstellen, dass auch Ihre zufriedenen Kunden von ihren positiven Erfahrungen mit Ihrem Unternehmen berichten.

Und vergessen Sie nicht: Bewertungen können mehr als potenzielle Käufer für Ihr Unternehmen begeistern. Viele Unternehmen, die Bewertungen über Trustpilot sammeln und präsentieren, haben längst erkannt, dass Bewertungen noch viele weitere Vorteile im Gepäck haben – zum Beispiel die Google-Verkäuferbewertungen, die Ihre Klickraten, Ihre Conversions und Ihren Umsatz steigern können.

Und das ist noch nicht alles: Nutzen Sie Ihre Bewertungen auch, um Ihren Traffic und die Conversion-Rate Ihrer Website zu verbessern und die Vertrauenswürdigkeit sämtlicher Marketingkampagnen zu unterstützen. Google-Verkäuferbewertungen sind erst der Anfang!

Lesen Sie Trustpilots ultimativen Guide zum Thema Bewertungen, um noch mehr über die Power von Bewertungen zu erfahren.

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